„Lebensraum zum Wohlfühlen schaffen“

Mitglied folgender Ausschüsse und Gremien:

- Bau- und Planungsausschuss

- Ausschuss für Zukunft, Umwelt, Mobilität und Tourismus

- Aufsichtsrat der SEGO GmbH und der Stadtwerke Energie GmbH

- Fluglärmkommission

- Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindebundes

- Umlegungsausschuss

 

Kontakt: gerhard.bartel@remove-this.gruene-overath.de

 

Gerhard Bartel wohnt seit 1989 in Overath, seit 2009 ist er für Bündnis 90/Die Grünen als sachkundiger Bürger im Bau-Planungs- und Umweltausschuss aktiv und seit 2011 Mitglied im Stadtrat der Stadt Overath. Ihm ist daher strukturierte, sach- und zielorientierte Fraktionsarbeit bestens vertraut. Er ist 62 Jahre alt, Dipl. Ing. Maschinenbau mit dem Interessenschwerpunkt Stadtplanung, Bauen, Verkehr sowie Energie und Umweltpolitik unter besonderer Berücksichtigung von klimawandel-angepasster städtebaulicher Infrastruktur und Erhalt des Freiraums Natur.

Seine politischen Ziele sind: Overath lebenswert gestalten, und zwar so, dass der Lebensraum zum „Wohlfühlen“ im Sinne des Wortes ist. Wesentlicher Ansatz ist dabei, dass das Bruttosozialprodukt nicht mehr nur alleine den Wohlstand einer Gesellschaft zum Ausdruck bringt, sondern dass Werte, die nicht im BSP messbar sind, wie Natur und Umwelt, Infrastruktur und „sich wohlfühlen im Lebensraum“ neben den klassischen Werten Gesundheit, genügend Nahrungsmittel und ausreichender, bezahlbarer Wohnraum zum Wohlstand beitragen.

„Ich wende mich gegen gedankenlosen Natur-und Landschaftsverbrauch wie beispielsweise das geplante Gewerbegebiet Unterauel in den Sülzauen, wie auch nach wie vor gegen das Ginsterfeld, bei denen nicht einmal eine Wirtschaftslichkeitsbetrachtung erfolgt ist, um zumindest den Nachweis der Sinnhaftigkeit im ökonomischen Sinne zu erbringen.

Die Gestaltung z.B. der Gewerbegebiete hier in Overath, das Entree der Stadt sozusagen, war bisher einfach nur hässlich. Die Stadtentwicklung ist mit Kreativität und grünen Engagement wesentlich besser machbar. Wir setzen auf intelligente Gewerbeansiedlung, Natur, Tourismus und Belebung eines vielfältigen Einzelhandels sowohl im Zentrum wie auch in den zu Overath gehörenden Kirchdörfern und Ortsteilen. In den letzten 6 Jahren haben wir in Overath schon manches erreicht und es hat teilweise auch bereits ein Umdenken bei den anderen Parteien im Stadtrat und in der Stadtverwaltung eingesetzt, aber es müsste noch viel intensiver alternative Energiegewinnung beworben, und klimaschädliche Energieformen sukzessive reduziert werden.“

Weiteres wichtiges Ziel ist es, die Transparenz der Verwaltungstätigkeit im Baubereich, wo die Verwaltungsleitung bislang häufig ein intransparentes Eigenleben geführt hat und sogar den Stadtrat mehrfach einfach übergangen hat. Deswegen ist es absolut erforderlich, dass grüne konstruktive kritische Würdigung der Verwaltungstätigkeit gestärkt in den neuen Stadtrat einzieht.

„Als stellvertretendes und in der Regel teilnehmendes Mitglied der Fluglärmkommission am Flughafen Köln/Bonn für die Stadt Overath bin ich ebenfalls sehr engagiert. So haben wir alle zusammen, mit den Vertretern der anderen Kommunen und auch den Fluglärm-Schutzgemeinschaften, bereits gute Akzente zu mehr Lärmschutz und Transparenz setzen können und den Flughafen z.B. gezwungen, eine zusätzliche Messstation in Immekeppel aufzustellen sowie in diversen Veranstaltungen für die Bürger*innen Rede und Antwort zu stehen und die Interessen der durch Fluglärm belasteten Bürger zu vertreten. Natürlich ist dies leider eine Interessenlage, die mit ungleichen Mitteln ausgefochten wird und damit auskommen muss. Aber: Steter Tropfen höhlt den Stein....“